Neuseeländischer Honig

Der neuseeländische Urwald mit seinen vielen Naturschutzgebieten ist extrem vielfältig. Von den vielen einheimischen Bäumen produzieren die meisten Blüten eine Fülle von gesundem Nektar. Jeder von ihnen hat einen einzigartigen Geschmack.

Klar im Schatten des nun sehr bekannten Manuka Honigs stehend, sind diese neuseeländischen Honigsorten wirklich eine Kostprobe wert. 

Rata Honig

Die Nördliche Rātā (Metrosideros robusta) beginnt ihr Leben oft als Epiphyt. Dieses sind sogenannte „Aufsitzerpflanzen“, die auf anderen Pflanzen wachsen! Der Wirtsbaum ist in der Regel der Rimu. Der daraus entstehende Baum kann bis zu 25 m hoch werden.

Die Südliche Rātā (Metrosideros umbellata) wird bis zu 15 Meter oder mehr hoch. Im Gegensatz zu ihrem Verwandten, dem nördlichen Rātā, wächst diese Art selten als Epiphyt.

Der seltene und leuchtend scharlachrote Rata-Baum blüht nur alle paar Jahre. Wenn er blüht, produziert er massenhaft rote Blüten.

Rata-Honig hat eine sehr helle Farbe und eine unverwechselbare seidig-weiche, butterartige Textur mit einem fruchtigen Aroma. Die außergewöhnliche Qualität und der feine Geschmack dieses bemerkenswerten Honigs machen ihn zu einem der besten und seltensten Honige der Welt.

Rata Honig

 

KANUKA HONIG

Kanuka (Kunzea ericoides) ist ein ausladender Strauch oder Baum, der manchmal bis zu 18 m hoch wird, mit einer Rinde, die sich in langen Streifen ablöst, und jungen Zweigen, die dazu neigen, herunterzuhängen.

Die Blüten sind weiß oder blassrosa und sitzen dicht gedrängt an den Seitenästen oder in den Achseln der oberen Blätter.

Kanuka ist ein süßer Honig mit einem aromatischen Karamellgeschmack, der dem seines Cousins Manuka ähnelt. Er hat eine butterartige helle Farbe.

Kanuka Honig ist wie sein Cousin Manuka für seine einzigartigen natürlichen chemischen Eigenschaften bekannt (hoher Anteil an 3-Phenyllat-Säure).  Jeder 500g Becher von unserem tollen Kanuka Honig enthält mindestens 1000 mg 3-PLA pro Kilogramm.

Kanuka Honig

 

KAMAHI HONIG

Der Kāmahi (Weinmannia racemosa) ist ein immergrüner kleiner Strauch bis mittelgroßer Baum. Er ist der am häufigsten vorkommende Waldbaum Neuseelands und kommt in Tiefland-, Berg- und subalpinen Wäldern und Buschland von der zentralen Nordinsel bis zur Stewart-Insel vor.

Kāmahi trägt von Juli bis Januar Trauben mit kleinen, rosa oder weißen Blüten. Die flauschigen weißen Ähren der Kamahi-Blüten sind voll mit Nektar. Das macht sie für Bienen unwiderstehlich.

Der Kamahi-Baum blüht normalerweise von Ende Oktober bis Dezember. Damit ist er der erste Honig, den wir in jeder Saison ernten.

Die Māori wussten um den Wert des Kamahi-Baums und betrachteten ihn als „tapu“, also heilig. Sie kochten die Rinde, um ein Mittel gegen Grippe und Erkältungen herzustellen. Aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften der inneren Rinde wurde sie zur Behandlung von Wunden und Verbrennungen verwendet. Aus der Rinde des Baumes kann man sogar schwarzen Farbstoff herstellen. Tatsächlich schätzten die frühen Siedler Neuseelands den Kamahi als wirksames Mittel zum Gerben von Leder.

Kamahi ist außerdem vollgepackt mit Nährstoffen, Mineralien und Antioxidantien. Tatsächlich hat er einen der höchsten Mineraliengehalte aller neuseeländischen Honigsorten, nur übertroffen von Honigtau Honig. Die ersten Forschungsergebnisse sind zwar vielversprechend, aber die gesundheitlichen Vorteile von Kamahi-Honig werden gerade erst erforscht.

Kamahi Honig

 

Wenn Du das Glück hast, echten Kamahi-Honig zu probieren, wirst Du merken, dass er wirklich etwas Besonderes ist. Er ist reichhaltig und elegant. Ein intensives, starkes und komplexes Geschmackserlebnis. Perfekt zum Verfeinern von Rezepten. Eine hervorragende Grundlage für süße Soßen und kann würzige Speisen wie Thai-Gerichte ausgleichen. Blass und schön buttrig-golden in der Farbe. Ein fabelhafter Honig, der zudem auch zu Käse passt.

Dieser Honig verdient viel mehr Aufmerksamkeit als er bekommt. Die Wahl von rohem Kamahi-Honig hat viele Vorteile. Er schmeckt großartig, ist voller Nährstoffe und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ganz gleich, ob Du ihn direkt vom Löffel essen wirst, ihn in Deinen Kaffee rührst oder mit ihm besondere Gerichte kreativ verfeinerst, Kamahi-Honig ist ein wunderbarer Alltagsgenuss, den Du wirklich in Deiner Speisekammer aufbewahren solltest.

Hinweis: Kāmahi ist ein Māori-Name und sollte eigentlich (wie Mānuka) mit einem Makron geschrieben werden, um zu zeigen, dass der Vokal lang ist. Wir haben das Makron hier weggelassen, damit die Leute diesen Artikel in der Google-Suche finden können.

 

POHUTUKAWA HONIG

Pōhutukawa (Metrosideros excelsa), auch neuseeländischer Weihnachtsbaum oder Eisenbaum genannt, ist ein immergrüner Küstenbaum mit leuchtend roten (oder gelegentlich auch orangefarbenen, gelben oder weißen) Blüten, die aus einer Vielzahl von Staubblättern bestehen.

Er ist bekannt für seine leuchtende Farbe und seine Fähigkeit, selbst auf felsigen, gefährlichen Klippen bis zu 1000 Jahren (!) zu überleben.

Pohutukawa-Honig wird jedes Jahr im Dezember geerntet, wenn die Blüten in voller, leuchtend roter Blüte stehen. Er hat eine blassgoldene Farbe und ist ein zarter, süßer Honig mit blumigen Aromen und einem subtilen, überraschend salzigen Nachgeschmack.

 

Pohutukawa Honig

 

REWAREWA HONIG

Rewarewa (Knightia excelsa) ist ein immergrüner Baum, der in den niedrigen Höhenlagen und Talwäldern der Nordinsel Neuseelands und der Marlborough Sounds beheimatet ist.

Rewarewa wird bis zu 30 m hoch und hat eine schlanke Krone. Die Blätter sind wechselständig, ledrig und schmal länglich. Die Blüten sind leuchtend rot/braun.

Sie wurde von den frühen europäischen Siedlern als Neuseeländisches Geißblatt bezeichnet, aber dieser Name ist zugunsten des Māori-Namens in Vergessenheit geraten.

Rewarewa-Blüten sind eine hervorragende Quelle für die Honigproduktion. Der daraus gewonnene Rewarewa-Honig hat eine tiefrote Farbe und einen karamellartigen Geschmack.

Unser Rewarewa-Honig wird von Twinkl unter den 5 einheimischen Honigsorten Neuseelands vorgestellt.

 Rewarewa Honig

 

Buchen Honigtau-Honig

„Honigtau", oft auch als "Waldhonig" bezeichnet, ist ein Honig, der von Honigbienen gewonnen wird, die den von einer Schildlaus ausgeschiedenen Nektar sammeln.

Er wird in den Buchenwäldern der neuseeländischen Südinsel gesammelt. Zwei Buchenarten (Schwarzbuche (Nothofagus solandri) und Rotbuche (N. fusca)) beherbergen zwei Arten von Honigtau-Insekten, Ultracoelostoma assimile und U. brittini.

Die enzymatische Wirkung des Honigtaus im Darm der Schildläuse könnte von Vorteil sein. Honigtau hat einen höheren Gehalt an Oligosacchariden (komplexen Zuckern) als die meisten Blütenhonige. Oligosaccharide gelten als probiotisch, da sie nützliche Bakterien im Darm unterstützen und fördern. Daher kann Buchenhonigtau nach der Einnahme von Antibiotika hilfreich sein.

Der Honigtau aus der einheimischen neuseeländischen Buche ist ein wunderbarer flüssiger Honig, der sich ideal für jede Art von Einnahme eignet, da er kaum kristallisiert. Denn  er enthält wenig Glukose und Fruktose und einen hohen Anteil an komplexeren Oligosacchariden wie Maltose, Erlose und Melezitose. Es ist reichhaltig und sehr dunkelrot/braun in der Farbe mit einem malzigen Geschmack. Er verleiht Grillgerichten und Braten eine besondere Note.

Honigtau Honig

Manuka Honig

Last but not least, der Honig aus Neuseeland so bekannt gemacht hat.

Manuka Honig gibt es schon seit langer Zeit, aber erst in den letzten Jahren ist dieses Elixier aus Neuseeland auch in Europa, Asien und Amerika sehr beliebt geworden. Profitiere einfach von seinen Vorteilen, indem Du täglich ein bis zwei Teelöffel Manuka Honig zu Dir nimmst. Dieser ganz besondere Honig ist das Produkt von Bienen, die sich vom Manuka Baum ernähren, der in Australien und Neuseeland beheimatet ist. Er gehört zur selben Baumfamilie, aus der auch das Teebaumöl stammt.

Der Hauptunterschied zwischen normalem Honig und Manuka Honig besteht darin, dass normaler Honig Wasserstoffperoxid, ein antibakterielles Mittel, enthält, während Manuka Honig noch stärkere Eigenschaften hat. Forscher haben herausgefunden, dass Manuka Honig mehrere spezielle Verbindungen enthält: Methylglyoxal (MGO), Dihydroxyaceton (DHA) und Leptosperin. MGO wird aus DHA gebildet und wirkt antibakteriell, ohne auf Dauer antibiotikaresistente Bakterien zu erzeugen.

Manuka Honig aus Neuseeland

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