Manuka Honig Forschung

Sicher wundern sich die meisten Konsumenten und Haendler über den hohen Preis von Manuka Honig. Mit einem Preis von ab zirka EUR 6,00 pro 100 Gramm ist der Manuka Honig der Luxushonig auf dem Frühstückstisch. Doch warum ist der neuseeländische Honig so teuer? Wie kommt das? 

Die positiven Eigenschaften von Honig sind schon 1550 vor Christus von den alten Ägyptern erkannt worden. „Normaler“ Honig enthält Wasserstoffperoxid, ein Stoff, der dadurch entsteht, dass die Bienen den Pollen nach der "Ernte" mit dem Speichel das Enzym Glucose Oxidase beimischen. Es wird bei der Auflösung des Honigs in Flüssigkeiten wie Wasser (oder Körperflüssigkeiten) freigesetzt.

Maori Gesundheitswissen und Gepflogenheiten

Zwar wussten schon die Maoris um die tolle Manuka Wirkung und nutzen die Rinde, Blätter und Wurzeln des Strauches zur inneren und äußeren Anwendung. Sogar Manuka Rinde wurde zum Räuchern und Konservieren von Lebensmitteln wie Fisch oder Fleisch verwendet, denn beim Verbrennen entsteht ein aromatischer Rauch.

Die Bezeichnung „neuseeländischer Teebaum“ soll aus der Zeit des britischen Seefahrers James Cook (1728-1779) stammen. Denn in Neuseeland fand einer der Expeditionsmitglieder heraus, dass die Ureinwohner von Neuseeland aus den Blättern einen Aufguss oder Sud brauten. Die europäischen Bienen kamen erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch eine Dame namens Mary Bumby, eine englische Schwester eines Missionars², nach Neuseeland. Die Marios entdeckten fortan die Manuka Honig Wirkung.

Wie kam es dann zu der Manuka Honig Forschung?

Die Inhaltsstoffe im Manuka Honig wurden sukzessive erforscht. Einer der bekanntesten Forscher war der bereits verstorbene 2015 Professor Peter Molan (http://www.petermolan.com) von der Universität Waikato in Neuseeland. Das Team um Professor Thomas Henle von der TU in Dresden (https://alumni.tu-dresden.de/magazin/index.php?par=2&vid=83&data[0]=12) knüpfte an die Forschungen des damals pensionierten Professors Molan an und konnten 2006 den Inhaltsstoff „Methylglyoxal“ nachweisen!³ Dieser Inhaltsstoff, der in Honig vorkommt, ist jedoch im Manuka Honig viele Male höher, als in einem gewöhnlichem Blütenhonig.

Gemeinsam und in der Kombination mit Methylglyoxal / Wasserstoffperoxid wurde ein einmaliges Phaenomen erkannt und erforscht.

Seither ist Manuka Honig und der tolle Wirkstoff „Methylglyoxal“ im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“! Aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um ein reines und unverfälschtes Naturprodukt handelt, wird Manuka Honig in vielen Ländern der Welt anerkannt, vermarktet und genossen! Das Produkt ist frei von Zusatzstoffen, Antibiotika oder Pestiziden und verkörpert Neuseeland; „Natur pur“!

Dieses „MGO“ ist nun ein echter Qualitäts-Maßstab für Manuka Honig geworden. Zudem ein Indikator um die Aktivität eines jeden Manuka Honigs. zu bestimmen Je höher der MGO-Wert, desto teuer und seltener.

Natürlich gibt es auf einigen „Möchtegern Manuka Honig“ Produkten Schlagwörter wie „gesund“, „wirksam“, „aktiv“ oder „aktiv+ oder sogar „30+“! Die vorausgegangenen zusätzlichen Bezeichnungen stellen eigentlich nichts dar und sollten alle mit Vorsicht betrachtet und nicht gekauft werden!

Bitte sprich uns einfach an – wir helfen gerne! Nicht nur bei der Identifikation von echten Manuka Honig Produkten!

Das „MGO“ soll in jedem Fall auf jedem Etikett einer Verpackung aufgedruckt sein. Dazu haben wir für Euch diesen Artikel verfasst. Einfach mal durchlesen, denn sehr interessant. Ebenso haben wir Euch einige klärende Informationen zu den Themen „MGO" und „UMF™“ gegeben!

 

Welche Wirkung hat Manuka Honig?

Alle Honigsorten enthalten Wasserstoffperoxid, das antiseptisch wirkt. Doch im Manuka Honig ist noch ein weiterer Stoff enthalten. Dieser macht das Produkt so wertvoll und wirkungsvoll. Es ist das Methylglyoxal, auch MGO abgekuerzt. Dieses Zuckerabbauprodukt haben Forscher der TU Dresden als entscheidenden Wirkstoff für die besondere Wirkung des Honigs identifiziert.

Einfluss des Veterinäramtes in Neuseeland

Einige weitere Hintergrundinformationen zu Manuka-Honig-Tests und der wissenschaftlichen Definition von Manuka-Honig

Manuka-Honig wird anhand der wissenschaftlichen Definition Manuka Marker" gemessen, die vom neuseeländischen Ministerium für Primärindustrie festgelegt wurde. Der Test umfasst die Überprüfung von 4 chemischen Schlüsselmerkmalen und eine Überprüfung der Pollen-DNA, was die Manuka5-Elemente ausmacht.

Die Honige werden dann entweder als monofloraler oder als multifloraler Manuka-Honig zertifiziert. Ausschließlich die Honige, die den Test bestehen, erhalten eine Zertifizierung. Einen Link zur vollständigen "technischen" Definition findest Du auf der englischsprachigen Website des MPI hier: https://www.mpi.govt.nz/dmsdocument/17374-manuka-honey-science-definition-infographic

Ein weiteres Resultat der Forschung ist besonders wichtig und hervorzuheben.

Denn der oben erklärte Test „Manuka Marker“ ist für den Konsumenten als eine Art von „Verbraucherschutz“ anzusehen!

Der Test erkennt anhand der Pollen um welche Art von Manuka Honig es sich handelt.

Multifloraler Manuka Honig ist ein Honig, bei dem die Bienen die Blüten diversen Pflanzen besucht haben. Darunter auch den Manuka Strauch, so dass eine Mischung aus Pollen im Honig enthalten ist. Aufgrund des erforschten Resultats der Konzentration wird multifloraler Manuka Honig als die schwächere Variante von Manuka Honig eingestuft. Ganz einfach, denn er enthält mehrere Pollenquellen, da er nicht überwiegend aus Manuka Pollen besteht.

Monofloraler Manuka Honig ist Honig, bei dem die Bienen überwiegend die Blüten von Manuka Pflanzen besucht haben. Aufgrund dieser Konzentration wird monofloraler Manuka Honig als die stärkste Art von Manuka Honig eingestuft. Diese sogenannte Premium-Honig Version der Ernte, ist selten und weist eine höhere MGO Konzentration auf. Deshalb ist das eines der Gründe für die Preisunterschiede zwischen multifloralem und monofloralem Manuka Honig.

 

Wie hoch sollte der MGO-Gehalt von Manuka Honig sein?

Direkt nach genauer Betrachtung des Behälter wird einem direkt die MGO-Angabe auf der Verpackung auffallen. Sehr gut! Denn das ist der entscheidende Faktor, denn je höher der MGO-Gehalt, desto stärker ist auch die Wirkung des Honigs.

Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Honig hat maximal 20 mg MGO pro Kilogramm, bei Manuka Honig sind es hingegen zirka 80 bis 800 mg pro Kilogramm MGO. Damit dieser seine Wirkung entfalten kann, sollte auf der Verpackung mindestens ein MGO-Gehalt von 80+ ausgewiesen sein.

Außerdem kann man sicher viele weitere Features zum Manuka Honig und seiner Wirkung schreiben. Jedoch wollen wir von medizinischen und anderen Empfehlung Abstand nehmen!

 

Dennoch klasse, dass es die Manuka Honig Forschung gibt, weiter ausgebaut werden wird und hier sicher noch vieles zu erwarten ist. Wir stehen in regem Kontakt mit einem der anerkanntesten Lehrstühlen, was die Manuka Honig Forschung angeht.